Ein neuer ESXi-Homeserver

Vor etwas über zwei Jahren habe ich einen Großteil meiner Hardware durch stromsparende Alternativen ersetzt. Eingebau-NAS und -Hypervisor wichen zwei HP ProLiant MicroServer G7-Servern (N36L und N40L) – lange Zeit war ich sehr zufrieden damit.

In den letzten Monaten hat sich jedoch die Anzahl der VMs vergrößert und mittlerweile sind CPU und RAM an ihrem Ressourcenlimit angelangt. Ein neuer, leistungsstärker VMware-Server musste also her.

Ist-Zustand

Ist-Zustand

Ist-Zustand

Aktuell habe ich für NAS und VMs zwei dedizierte Server, die über einen IPCop in unterschiedlichen Netzwerken beheimatet sind.

Auf dem ESXi-Server werden sowohl interne als auch öffentliche VMs in einer DMZ betrieben. Über ein zweites Netzwerk-Bein wird eine Verbindung zum IPCop hergestellt. Das ist jedoch keine besonders schöne Lösung, da es ein theoretisches Risiko gibt. Ein Angreifer könnte durch eine kompromittierte VM in der DMZ unter Umständen nach Kompromittierung des ESXi-Hosts Zugriff auf das interne Netzwerk erhalten. Aus diesem Grund werden in Rechenzentren für DMZ-Zwecke in der Regel dedizierte Hypervisor oder Zusatzprodukte wie VMware vShield verwendet. Für den Heimgebrauch wäre das aber wieder mit zusätzlichen Kosten für Hardware und Software-Lizenzen verbunden. Ich bin hier also bewusst ein (sehr) theoretisches Risiko eingegangen. 😉

HP ProLiant MicroServer Gen8

Mein erster Gedanke bezog sich auf den neu erschienenen MicroServer. Dieser verfügt über ein noch kleineres Gehäuse mit wechselbarer CPU. Es gibt im Internet zahlreiche Berichte von Experimenten, in denen die standardmäßig verbaute Intel Celeron- oder Pentium-CPU erfolgreich gegen einen Intel Xeon ersetzt wurde:

Damit war mein Interesse erstmal geweckt, immerhin hatte ich mit dem Vorgänger-Modell des Kleinstservers bereits positive Erfahrungen gemacht. Getrübt wurde die Vorfreude jedoch durch die Tatsache, dass der neue Server ebenfalls nur maximal 16 GB RAM unterstützt. Der verwendete Intel-Chipsatz C204 unterstützt zwar auch 32 GB RAM, jedoch scheint HP hier im BIOS eine Sperre eingeführt zu haben. Es gibt Berichte im Internet, die belegen, dass 32 GB RAM nicht verwendet werden können, unabhängig davon sind 16 GB-Riegel (der MicroServer hat lediglich zwei RAM-Slots) auch verhältnismäßig teuer. Da der Hauptgrund meines Umdenkens jedoch der zu kleine Arbeitsspeicher ist, scheidet damit der kleine HP-Server leider aus. Ein weiteres Kontra-Argument war der aktuell noch recht hohe Anschaffungspreis des HP-Servers von ca. 500 Euro.

Intel NUC

Intel hat mit der vierten Generation seiner eingebetteten „Next Unit of Computing“-Systeme ein ebenfalls sehr interessante Hardware im Angebot.

Die Kleinstrechner verfügen wahlweise über eine Celeron-, i3– oder i5-CPU mit bis zu 1,7 Ghz Taktfrequenz und 4 Threads. Über DDR3 SODIMM-Sockel können bis zu 16 GB RAM verwendet werden. Die Rechner können auch als Kit mit passendem Gehäuse erworben werden, für die vierte Generation gibt es auch ein Gehäuse mit Platz für ein 2.5″-Laufwerk. Über mSATA kann auch eine interne SSD (beispielsweise für den ESXi-Hypervisor) angebunden werden. Bestückt man einen i3-NUC mit 16 GB RAM und einer 4 GB-SSD liegt man hier preislich bei ca. 350 Euro.

Ich hatte kurzzeitig die Idee, ein solches Gerät für meine DMZ- und Test-Systeme zu verwenden, was mir nach genauerer Kalkulation jedoch aus mehreren Gründen unwirtschaftlich erschien:

  • Layer 3-Switch wird noch benötigt (aufgrund VLAN-Tagging für Test- und DMZ-Netzwerk) – Kostenpunkt: ca. 300 Euro (Cisco SG300-Serie)
  • weiteres Gerät, das permanent betrieben wird und zusätzlich Strom verbraucht
  • keine Redundanz, da nur ein SATA-Gerät anschließbar (mir ist auch kein Mini PCI-Express RAID-Controller bekannt 😛)
  • Verwendung von VMware vSphere ESXi nur nach Erstellung einer eigenen ISO-Datei möglich, da der Netzwerkkarten-Treiber fehlt
  • Nur ein Netzwerk-Port, keine Ausfallsicherheit oder Anbindung von zwei verschiedenen Netzwerksegmenten ohne Layer 3-Switch

Die Gesamtkosten des Aufbaus würden mein geplantes Budget übersteigen. Die Lösung wäre in meinen Augen auch nur eine „halbgare“ Lösung gewesen.

Eigenbau-Server und virtualisiertes NAS

Soll-Zustand

Soll-Zustand

Als eine wesentliche sinnvollere Lösung kristallisierte sich das Bauen eines eigenen Servers heraus. Mainboards mit den Intel-Sockeln 1155, 1156 und 1150 gibt es glücklicherweise auch in platzsparenden Mini- und MicroITX-Größen. Entscheidet man sich für letztere Größe stehen auch bis zu 32 GB RAM zur Verfügung – perfekt! 🙂

Auch professionelle Mainboards mit Zusatzfunktionen, wie IPMI-Remotemanagement und ECC-Fehlerkorrektur sind zu humanen Konditionen erhältlich. Ich hatte das Glück, dass zum Zeitpunkt meiner Produktrecherchen mein Freund Dennis ein solches Board inkl. CPU, RAM und RAID-Controller abzugeben hatte. Das war ein Angebot, das ich natürlich nicht ablehnen konnte! 😀

Mein Setup verfügt nun über:

  • Supermicro X9SCM-F Mainboard (Dual GLAN, SATA II + III, IPMI)
  • Intel Xeon E3-1230 (v1, erste Generation) CPU mit 8 Threads, 3.2 Ghz Taktfrequenz und 8 MB Cache
  • 32 GB DDR3 ECC-Arbeitsspeicher
  • HP P400 RAID-Controller mit 512 MB Cache und BBWU
  • LSI SAS3081E-R RAID-Controller ohne Cache
  • 80 GB Intel-SSD für VMware Flash Read Cache
  • Cisco SG300-20 Layer 3-Switch (zur Abschottung der Raspberry Pi’s in einem DMZ VLAN)
CPU-Benchmark

CPU-Benchmark

Von der E3-1230 CPU gibt es bereits zwei Updates (1230v2 und 1230v3) und sogar ein Haswell-Refresh (1231), jedoch lohnte sich der Aufpreis für mich nicht. Ich konnte keinen Online-Shop finden, der ein äquivalentes Setup zu einem vergleichbaren Preis anbot. 😀

Hätte ich einen Neukauf tätigen müssen, hätte ich jedoch zum 1230v3 gegriffen – ich verwende diese CPU bereits in einer Workstation und bin sehr zufrieden damit. Verglichen mit der eher flachbrüstigen AMD Turion-CPU des HP N40L ist die Leistungssteigerung selbst bei der ersten 1230-Generation derartig groß, dass diese wohl für meine Aufgaben mehr als ausreicht. Der Sprung auf die letzte Generation hätte hier wenig Mehrwert gehabt.

Der Server verfügt über zwei RAID-Controller, was durchaus gewollt ist. VMware ESXi unterstützt weiterhin keine Software-RAIDs, sodass hier der HP P400-Controller Verwendung findet. Zwei angeschlossene Festplatten (1 TB, 7200 RPM) dienen im RAID-Verbund als Datastore für virtuelle Maschinen. Der zweite Controller dient zur Anbindung der NAS-Festplatten. Mein aktuelles NAS wurde mittels P2V in eine virtuelle Maschine konvertiert und greift über diesen Controller, welcher mittels VMDirectPath I/O durchgereicht wird, auf die Festplatten zu. Zugegebenermaßen war ich früher nie ein Freund des Gedankens mein NAS zu virtualisieren. Bei der Anbindung der LUNs bestand auch die Möglichkeit die einzelnen Festplatten mittels RDM (Raw device mapping) der virtuellen Maschine zur Verfügung zu stellen. Hierüber gehen die Meinung im Internet sehr weit auseinander – viele bevorzugen die RDM-Lösung, viele andere reichen lieber einen ganzen Controller durch. Ich habe mich hier einfach auf die persönlichen Erfahrungen von Dennis verlassen, welcher mit letzterer Lösung mehr Erfolg erzielt hat.

Nach rund einer Woche Laufzeit muss ich sagen, dass die virtualisierte NAS-Lösung bei mir sehr gut funktioniert. Die Konvertierung des physischen Systems in eine virtuelle Maschine war mithilfe des VMware vCenter Converter schnell erledigt. In Kombination mit zwei Netzwerk-Uplinks und der stärkeren CPU konnte ich sogar eine Erhöung des Datendurchsatzes der Samba-Freigaben erzielen. Während das alte System im internen Netzwerk nur ca. 70 MB/s Durchsatz lieferte, kommt das neue System auf bis zu 115 MB/s. Mit einigen Samba TCP-Optimierungen könnte man diesen Wert vielleicht sogar noch weiter erhöhen.

Was noch fehlte, war ein adäquates Gehäuse. Im Rahmen meiner Hardware-Minimalisierung vor zwei Jahren fand auch ein kleineres Rack Einzug in die Wohnung. Dem Gehäuse waren also gewisse räumliche Restriktionen gegeben, was die Suche nicht gerade einfach machte. Meine Anforderungen waren:

  • MicroATX-Formfaktor
  • Möglichst schlichtes und dezentes Design
  • Platz für 6x 3.5″-Festplatten
  • wenn möglich, mit Gummilagern versehener Festplattenkäfig

Anfänglich liebäugelte ich mit dem Fractal Design Define Mini. Das Gehäuse gefiel mir auch sehr gut, passte aber leider nicht in mein Rack. Nach langer Suche fiel die Wahl letztendlich auf das Lian-Li PC-V358B.

Das Konzept des Gehäuses beeindruckte mich sofort – konzipiert als großzügiges HTPC-Gehäuse bietet es ausreichend Platz für meine Festplatten und kann über einen intelligenten Ausklapp-Mechanismus spielend leicht mit Hardware bestückt werden. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass man kein Werkzeug benötigt, um die einzelnen Gehäuseteile (Seitenwände, Festplattenkäfige, etc.) zu entfernen. An den Seitenwänden befinden sich hier kleine, aber stabile Halterungsstifte (siehe Galerie). Das Gehäuse wirkt sehr durchdacht und wertig, was auch den recht hohen Preis von ca. 150 Euro erklärt. Ich hatte das Glück ein Mängelexemplar im Alternate Outlet für knapp 100 Euro zu erwerben. Zu meiner Freude konnte ich jedoch keine Mägel, wie Kratzer, entdecken. Ein alternatives Gehäuse hätte in meinem Fall jedoch wieder eine SATA-Backplane erfordert – der Gesamtpreis hätte hier dann auch wieder etwa beim Originalpreis des Lian-Li gelegen.

Wer also ein schickes, kompaktes und hochwertiges Gehäuse sucht, sollte sich das Lian-Li PC-V358B unbedingt anschauen! 🙂

Fotos

Anbei noch einige Fotos des Setups:

🙂

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31 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Chris,
      eine genaue Messung steht diese oder nächste Woche noch aus. Ich kann nur sagen, dass ich jetzt ein wenig mehr Last auf der USV sehe als vorher – das kann aber auch u.U. dem Cisco-Switch geschuldet sein. Ich werde die einzelnen Komponenten mal messen.
      Man muss die leicht höheren Stromkosten allerdings auch in Relation zur wesentlich höheren Leistung sehen. Der geringfügige Aufpreis lohnt sich daher in meinen Augen voll und ganz.

      Beste Grüße,
      Christian.

  1. Hallo Christian,
    vielen Dank für den Artikel – ich stehe genau vor dem gleichen Problem und werde wahrscheinlich auch die Selbstbau-Option ziehen.
    Was mich interessieren würde: Für was für Netzteil bzw. wieviel Watt hast du dich entschieden?
    Auch wäre spannend zu wissen was das Remote-Management kann? KVM? Ein-/Ausschalten?
    Wäre super, wenn Du dazu noch ein paar Infos posten könntest.
    Danke,
    Andi

    • Hey Andi,
      vielen Dank für die Blumen! Dem Setup lag ein 430 Watt Tagan-Netzteil (mit Bronze-Logo) bei, wenn ich mich nicht irre. Die Tage muss ich den Server nochmal aufmachen und kann den genauen Typ raussuchen, wenn es dich interessiert.

      Die Remote-Management-Karte kenn neben KVM auch den Hardware-Status (Lüfterdrehzahl, Temperatur) überwachen. Besonders schön finde ich auch die Möglichkeit, ISO- oder IMG-Dateien als Floppy- oder CD/DVD einzubinden. So muss man bei Installationen nichtmal einen Rohling „verschwenden“. Eventuelle Hardware-Meldungen können in einem Protokoll nachgelesen werden – also, wenn es mal heiß wurde, kann man das auch später nachvollziehen.

      Beste Grüße,
      Christian.

  2. Schöner Blog-Post. Da habe ich doch sofort Lust einkaufen zu gehen 😉 Was mich noch interessieren würde ist deine Backup-Strategie ? Veeam ? GhettoScript ? Offline wegsichern ? Gar nicht ?

    Grüßle Humaer

    • Hallo Humaer,
      vielen Dank für das Feedback!

      Ich habe mir anfänglich Veeam angeschaut, aber mich dann doch für Quantum vmPRO entschieden: http://st-devel.net/blmvb
      Die Linux-basierte Appliance war kinderleicht einzurichten und erstellt vollautomatisiert wöchentlich Backups meiner VMs. GhettoScript war mir persönlich zu umständlich und „un-elegant“.

      Beste Grüße,
      Christian!

    • Hi Lumpy,
      das ist ja höchst interessant! Vielen Dank für den Hinweis.

      Aber bei dem von Dir gezeigten Gerät scheint es sich um einen nicht RAID-fähigen Controller zu handeln – unter ESXi wären damit angeschlossene Festplatten nur einzeln ansprechbar.

      Beste Grüße,
      Christian.

      • Ich hätte schöwren können, dass ich bei einem auf Mini-TX-Komponenten spezialisierten Händler auch was mit RAID gesehen habe, aber ich finde das aktuell nicht wieder. 🙁 Finde das Projekt insgesamt aber höchst spannend. Gerne mehr dazu. 🙂

  3. Hallo,

    hast du den Stromverbrauch des ESXi schonmal gemessen?
    Was hast du für eine Durchschnittslast am System und wie hoch ist der Verbrauch in Watt bzw. über 24h gemessen in kWh?

    glg
    Michael
    PS.: Klasse BLOG!

    • Hi Michael,

      ich habe leider derzeit kein Strommessgerät und daher keine Gelegenheit den Server zu messen. Kann nur wage über die USV-Auslastung eine Aussage drüber treffen, dass der Verbrauch gegenüber dem HP MicroServer N40L nicht viel höher ist. Die Messung muss unbedingt mal nachholen.. 😉

      Vielen Dank für das Feedback!

      Beste Grüße,
      Christian.

      • Sehr interessanter Artikel!
        Was mich wirklich (wie die anderen hier ;)) interessieren würde, wäre tatsächlich der Stromverbrauch.

        Eine identische Konfiguration kann ich mir gut vorstellen. 🙂

        Pete

      • Hey Pete!

        Sorry für die späte Rückmeldung – vielen Dank für das Feedback.

        Einen solchen Wert dürfte ich in naher Zukunft auch endlich nennen können – nachdem ich euch alle so lange vertröstet habe. Ich beginne gerade damit, mich mit Hausautomation zu beschäftigen und suche im ersten Schritt nach auslesbaren Steckdosen/Strommessern. Mit Erfolg habe ich bald eine Lösung und kann einen realistischen Verbrauch nennen. 🙂

        Stay tuned!

        Beste Grüße,
        Christian.

  4. Hallo,

    wieviel Leistung meldet dir denn die USV für alles zusammen?
    in der Software von APC kannst du dir das ja anzeigen lassen (eventuell sogar mit Diagramm auf die LaufzeitI

    lg

  5. Hallo Christian,

    danke für deinen Blog Beitrag, sehr interessant! Wie sind denn Deine Erfahrungen mit dem P400 Controller? Ich lese sehr verschiedene Meinungen insbesondere über die Performance. Manch schlechte Schreibrate scheint an ausgeschaltetem Write Cache (teilweise wegen fehlender Batterie) zu liegen, andere scheinen aber grundsäzlich Probleme mit dem Controller zu haben.

    Kannst Du etwas dazu sagen, wie sich die FW updaten lässt, wenn man keinen HP-Server hat?

    Danke und Grüße!

    • Hallo Clemens,
      sorry für die späte Rückmeldung!
      Ich hatte keine Probleme mit dem P400-Controller. Mit dem P410i hatte ich bisher mehr Probleme (was aber vermutlich einer schlechten Fertigungsserie, die ich erwischt habe, geschuldet ist).
      Gegenüber dem P410i kann ich keine deutlich schlechtere Performance bestätigen. Ich habe bei beiden Controllern den Write Cache explizit angeschaltet.

      Die Firmware sollte sich über die HP Firmware-DVD auch auf nicht-HP Servern aktualisieren lassen – habe das aber bisher noch nicht gemacht.

      Beste Grüße,
      Christian!

  6. Hallo Christian, welches Motherboard würdest du denn für den 1230v3 verwenden?
    Gibt es einen Nachfolger für das Motherboard X9SCM-F?
    Beste Grüße und vielen Dank für deinen Aufbau.
    Karsten

    • Hi Karsten,
      mittlerweile gibt es ja auch schon den Intel Xeon 1231v3? Hast Du dir den schon angeschaut? Im Vergleich zum 1230v3 hat er 100 zusätzliche Mhz (auch im Turbo-Modus) und kostet derzeit nur 2-4 Euro mehr.

      Das X9SCM-F ist mein erstes Supermicro-Mainboard, kenne das Produktportfolio nicht so gut. Würde dir aus Preis-/Leistungsgründen aber ein Mainboard der UP-Serie (Single Socket, für Workstations konzipiert) empfehlen: [klick mich!]

      Entgegen anderer Hersteller gibt es hier viel Auswahl – u.a. stehen verschiedene Chipsätze und PCI Express-Konfigurationen zur Auswahl. Ich empfehle dir, vorab zu prüfen, ob die verbaute Netzwerkkarte von ESXi unterstützt wird (falls Du ebenfalls vorhast einen Hypervisor zu bauen). In meinem Fall musste ich einen Third-Party-Treiber installieren, um die zweite Netzwerkkarte zu verwenden: [klick mich!]

      Bei einem Server würde ich persönlich nicht am Mainboard sparen, auch wenn die Auswahl günstiger Alternativen groß ist. Unbedingt auf ECC-Speicher achten, wenn Du eventuelle „kippende Bits“ vermeiden möchtest.

      Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

      Beste Grüße,
      Christian.

  7. Hallo Christian,
    wow das sind ja super info´s von dir.
    Danke für deine Mühe. Geh dan gleich mal ans aufarbeiten.
    Vielen Dank nochmals,du hast mir sehr geholfen.
    Beste Grüße
    Karsten

    • Hi Karsten,
      freut mich, dass ich dir helfen konnte!

      Du kannst ja mal berichten, was es letztendlich bei dir geworden ist – würde mich interessieren. 🙂

      Beste Grüße,
      Christian.

  8. Hallo
    ich habe auch seit jahren einen n40l
    zur zeit mit 15TB
    und 8gb ecc
    der bringt aber 115mb/sec ohne Probleme

    nun will ich aber auch aufrüsten
    wollte erst den gen8 microserver
    gibts ab 205,-
    aber der ist ja mit ivy recht alt

    vermutlich wird es ein ml10 v2
    der hat auch schon einen 1150er sockel

    der gen8 microserver mit haswell wäre optimal, naja

    Gruß Ingo

    • Hey Ingo,
      nettes Setup. 15 TB privat ist schon beachtlich. Ich müsste hier nach 5 Jahren ja auch mal die Festplatten ersetzen – aber 8x neue Festplatten kaufen ist recht teuer. Bisher konnte ich es vermeiden. 😀
      Das neueste System ist der Gen 8 nicht, das stimmt – aber prinzipiell stimmt Preis/Leistung noch.
      Den HP ML10 v2 kannte ich noch gar nicht – danke für den Tipp! Mir würde ja ein kleiner Server mit bis zu 64 GB Arbeitsspeicher gefallen.. gibt es aber leider (noch) nicht.

      Beste Grüße,
      Christian!

      • moin

        so gestern den ml10 v2 bestellt (notebooksbilliger – 180)
        heute schon im Hermes shop abholbereit 🙂

        günstiger kann man nicht selbst bauen
        lilo lizens in usa ebay bestellt per mail – 20 euro (weil der euro so schwach ist, sonst wärs billiger)

        nun überlege ich noch hotswap käfig nachzurüsten
        und event. PCIe M.2 Steckkarte für OS und Virtualisierung
        naja alles nacheinander… Hobby halt
        jeden Monat bischen was

        der neue hat schon 4gb
        und die ecc ram riegel aus dem alten müssten auch passen
        d.h. dann 12gb ram – sollte auch erstmal reichen

      • Hey Ingo,
        Das klingt doch super. Bei dem Preis kann man echt nichts falsch machen. Auch die Lizenz war ja günstig, wo hast Du die her? In Deutschland ist die ja bedeutend teurer..

        Das Mainboard ist ja beeindruckend! Sowas habe ich ja noch nie gesehen. Ideal für ein großes NAS… 😉

        Grüße, Christian.

  9. ebay 221595391106 dort verschickt der via email (ca 24h)
    bei amazon.com verlangt er nur 12 dollar, aber dort nur richtiger versand und nur usa.
    der lässt sich den email service gut bezahlen.
    aber immer noch guter preis

    testen kann ich die ilo advanced licens erst am we

    mit dem handy ist dein blog nicht so ganz kompatibel?
    musste 3 browser testen

    Gruß Ingo

    • Danke für den Hinweis, das sieht mal nach einem bezahlbaren Angebot aus. 😉

      Welche Browser/welches Gerät verwendest Du denn? Habe die Seite auf einem Android-Smartphone und zwei Apple-Geräten getestet und konnte die Webseite ohne Probleme lesen.

      Beste Grüße,
      Christian!

      • moin
        xperia z android 5.01
        chrome, opera, firefox
        in der mobile Ansicht ist alles lang gezogen und schmal

        habe firefox dann auf desktopmodus geschaltet, dann gings

        aber hat man öfters bei Blogs

        das iLO am HP Server geht echt bestens…

        Es war etwas aufwändig das Biosupdate tool für usb stick bei HP zu finden (für den ml10v2) – HP gibt das wohl nur Businesskunden raus
        die supportseiten von HP werden auch immer schlechter
        aber zum glück gibt es immer wieder menschen, die den direkten pfad auf den FTP Server von HP kennen 🙂

        der Server ist nun geupdatet
        nun suche bzw. warte ich noch auf ein hotswap käfig…
        zum nachrüsten

        und ich suche noch einen günstigen SAS Controller der ahci bzw. jbod kann (und 6G sata und auch Laufwerke mit +6TB)
        bei gebrauchten Serverteilen findet man ja immer was,
        aber bis man raus hat welcher chip da drauf ist und ob man den Controller in den it modus schalten/flashen kann, das dauert immer

        ich wollte erst nur nen einfachen Sata controller
        aber die besseren, die mind. 2-Lanes nutzen, kosten auch ca. 50-60 euro, dann kann ich auch gleich einen *richtigen* SAS controller gebraucht kaufen.
        der muss dann nur unter Linux laufen

        ich würde auch gern vsphere6 nehmen, aber da ich softwareraid nutze (snapraid), wird es wohl proxmox (debian 8)

        auf dem alten N40L hab ich ja Ubuntu 15.10 Server und alles manuell eingerichtet, das läuft super

        Leider sind die 5TB Festplatten und auch die xeon CPUs noch so teuer – vermutlich wg. des schlechten Euro Kurs zum Dollar
        der kleinste xeon kostet ca. 210.
        (xeon wg. ECC Ram)

        naja so teste ich erstmal den Pentium…
        der ml10v2 ist leiser als der N40L im original
        (hab im microserver ja ein fanless netzteil drin und den Lüfter optimiert)

        beim ml10 will ich noch den Lüfter umdrehen, dass der reinbläst und nicht saugt, dann noch einen Luftfilter davor und gut
        (wie beim kleinen)
        ich hasse es, wenn die Lüfter an allen Ritzen den Staub reinsaugen.
        privat hat mal halt keinen klimatisierten und staubfreien Serverraum

        Gruß Ingo

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